Wissen
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Einleitung
Die Schmerzerfahrung ist eine Erfahrung, die alle Menschen im Laufe ihres Lebens machen. Jedoch ist jede Schmerzerfahrung so individuell und einzigartig wie es die Menschen selbst sind. Daher ist im pflegerischen Alltag die Schmerzerhebung oftmals schwierig und komplex. Um den Schmerz von Patient/inn/en zu erfassen, ist eine Schmerzmessung mittels geeigneter Schmerzmessinstrumente (z.B. Schmerzskalen) unerlässlich. Ohne erfolgte Schmerzmessung ist ein effizientes Schmerzmanagement nicht möglich (vgl. DNQP, 2011, S. 26).
Mittlerweile stehen viele Schmerzmessinstrumente für die Schmerzmessung zur Verfügung, zum Teil sind diese schon validiert. Trotzdem scheint es in der Praxis nicht einfach, mittels Schmerzmessinstrumente den wahren Schmerz sichtbar zu machen. Patient/inn/en geben mittels Schmerzskala einen Wert ihres empfundenen Schmerzes an, der von Pflegepersonen in Frage gestellt wird. Pflegepersonen haben gelernt, daß der Schmerz vegetative Veränderungen wie Tachykardie, Hyperventilation und Hypertonie hervorruft. Weitere Zeichen sind ein schmerzverzerrtes Gesicht und Schweißausbrüche. Nach diesen Kriterien beurteilen Pflegepersonen den Schmerz ihrer Patient/inn/en, ohne die Gefühlsebene, die Emotionen, die bisherigen Schmerzerfahrungen, das Ausmaß der Verletzungen, Vorerfahrungen und viele andere Faktoren zu berücksichtigen (vgl. Carr/Mann, 2010, S. 58ff).
Die vegetativen Zeichen kommen zumeist nur beim akuten Schmerz vor, beim chronischen Schmerz gehen diese Zeichen verloren. Die vegetativen Zeichen von Schmerz werden von vielen Medikamenten beeinflußt und sind daher nur bedingt aussagekräftig. Emotionen wie Angst und Stress können ebenfalls zu Tachykardie und Schweißausbrüchen führen, ohne dass Schmerzen vorhanden sind. Daher können vegetative Zeichen nur zusätzlich zur Schmerzmessung beobachtet werden, dienen jedoch nicht dazu, den Schmerz und die Schmerzstärke eines Menschen einzuschätzen. Die Selbsteinschätzung des Schmerzes durch die Patient/inn/en selbst mittels Schmerzmessinstrumenten (z.B. Schmerzskalen) hat absoluten Vorrang vor der Fremdeinschätzung durch das Pflegepersonal (vgl. DNQP, 2011, S. 26).
Durch ergänzende Fragen kann die Dimension des Schmerzes genauer erfasst werden. Die Schmerzanamnese muß dabei die Komplexität der Schmerzwahrnehmung berücksichtigen, physische wie psychosoziale Faktoren werden zusätzlich erhoben. Hierbei zählen Faktoren wie Angst, Depression, Stress, mangelnde Information, sowie die familiäre Situation dazu (vgl. DIVS, 2008, S. 25).
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Schmerzwahrnehmung und Sinn
Physiologisch betrachtet kann die Schmerzwahrnehmung, Schmerzverarbeitung und Schmerzweiterleitung aus heutiger Sicht gut dargestellt werden. Die schmerzauslösenden Substanzen, Schmerzfasern, Komponenten des Schmerzes und die Mechanismen der Schmerzweiterleitung sind weitgehend bekannt. Emotionen und Gefühle sind jedoch individuell und können weder eindeutig noch genau beschrieben werden. Die Physiologie alleine ist somit nicht imstande, die Komplexität des Schmerzes zu erfassen und zu beschreiben.
So unangenehm Schmerzerfahrungen sind, so wichtig scheinen sie für das Überleben des Menschen zu sein. Schmerzen warnen uns vor Schädigungen im Körper und helfen uns, durch Schonhaltung weitere Schäden zu vermeiden und gesund zu bleiben. Physiologisch betrachtet scheinen somit Schmerzerfahrungen durchaus sinnvoll und zweckmäßig zu sein. Im Hinblick auf die Schmerzwahrnehmung ist jedoch zu beachten, daß gerade gefährliche Erkrankungen wie Tumorerkrankungen lange keine Schmerzen auslösen und somit das Warnsignal "Schmerz" fehlt. Die Schmerzstärke gibt ebenfalls keine Aussage darüber, ob ein Schmerz und die mögliche Ursache gefährlich für die Gesundheit sind oder nicht. Es stellt sich die Frage, wie sinnvoll der Schmerz als Warnsignal und Vorbeugung weiterer Schäden ist, wenn er bei gefährlichen Krankheiten sehr spät als Symptom wahrgenommen wird bzw. bei harmlosen Erkrankungen zu unerträglichen Schmerzzuständen führen kann.
Der Chirurg Leriche beschreibt in diesem Zusammenhang sehr anschaulich, warum Schmerz nicht als eine reine physiologische Abwehrreaktion gesehen werden kann:
"Für die Ärzte [...] ist Schmerz nur ein zufälliges, verdrießliches, beschwerliches, oft schwer zu unterdrückendes Symptom, das meist aber keinen großen Wert hat, weder für die Diagnostik noch für die Prognose. Die Zahl der Krankheiten, die er aufdeckt, ist sehr niedrig, und als ihr Begleiter dient er häufig nur dazu, uns zu täuschen. Dagegen scheint er bei einigen chronischen Zuständen die ganze Krankheit zu sein, ohne den diese nicht existieren würde." (Leriche, 1958, zitiert nach Breton, 2003, S. 13).
In diesem Zitat scheint der Schmerz eine launische Erscheinung zu sein, die keinen Hinweis auf die Ernsthaftigkeit einer Erkrankung gibt, aber auch nicht hilfreich bei der Therapie der Erkrankung bzw. des Schmerzes ist. -
Schmerzwahrnehmung und Emotionen/Gefühle
Die Wahrnehmung des Schmerzes ist eng an Emotionen geknüpft. Häufig lösen akute Schmerzen gleichzeitig Angst und Unwohlsein aus. Dazu kommen weitere Reaktionen wie Stress hinzu. Plötzlich auftretende Schmerzen gefährden unser Identitätsgefühl, verändern unsere Gefühle, lähmen unsere Denkfähigkeit und belasten unseren Alltag. Schmerz wird als ein Unglück gesehen, dass von anderen Mitmenschen nicht empfunden und somit im Gegensatz zur Freude auch nicht geteilt werden kann (vgl. Breton, 2003, S. 24f).
Nichols (2007, S. 225) beschreibt das fehlende Mitfühlen des Schmerzes eines anderen folgendermaßen:
"Wie absurd es auch klingt: Den Schmerz anderer zu betrachten, als Akt des Betrachtens, scheint jegliche Empfindung des Schmerzes auszuschließen. Visualisierter Schmerz, so unfassbar, so schwer zu objektivieren er ist, neigt dazu, im Betrachter alle möglichen Reaktionen hervorzurufen - von Abscheu bis Distanziertheit - nur eben nicht die Reaktion des Schmerzes selbst: Das Mitfühlen entzieht sich."
Das Erlebnis Schmerz kann nicht mit anderen geteilt werden, Schmerz kann nicht von anderen mitgefühlt werden, Schmerz ist einzigartig und individuell.Die Internationale Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (International Association for the Study of Pain - IASP) hält in ihrer Definition des Schmerzes folgendes fest:
"Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird" (IASP, 1986, zitiert nach Carr/Mann, 2010, S. 125).
In dieser Definition werden die individuellen Gefühle, die bei Schmerzwahrnehmung entstehen, mit berücksichtigt. Schmerz ist somit keine reine Sinnesempfindung, sondern löst bei jedem Menschen die unterschiedlichsten Gefühle aus. Schmerz kann niemals neutral empfunden werden. Emotionen und Gefühle können die Schmerzwahrnehmung verstärken. Verstärkte Schmerzwahrnehmung wird zum Beispiel durch mangelnde oder fehlende Informationen (z.B. im Bezug auf Pflegehandlungen, Therapien oder Abläufe) hervorgerufen.
Schmerz wird in einem Anamnesegespräch oft als Emotion ausgedrückt. Häufig wird Schmerz als unbehaglich, beklemmend, verkrampfend, vernichtend, atemraubend, lähmend, etc. beschrieben. Im Anamnesegespräch können Emotionen wie Ängste oder Informationsmangel erhoben und entsprechend darauf reagiert werden.Angst- und Stressreduktion durch eine gute und umfassende Aufklärung ist ein wesentlicher Bestandteil eines effizienten Schmerzmanagements. Der Psychologe Ribot beschreibt die Schmerzwahrnehmung als eine Mischform:
"Während die Empfindungen des Gesichts, des Gehörs, des Tastsinns, des Geschmacks und Geruchs zu den Ursachen, die sie hervorrufen, in Beziehung gesetzt werden, bleiben die Schmerzen des Stechens, Brennens und Schneidens durchaus subjektiv und werden nicht in die Nadel, das Messer oder die glühende Kohle verlegt, wie wir den Ton in die Glocke oder die Bitterkeit in den Absynth verlegen" (Solhdju, 2007, S. 178).
Aus diesem Zitat geht hervor, daß kein Schmerz vergleichbar ist, jeder Schmerz wird anders wahrgenommen. Pflegepersonen neigen in ihrer Fremdeinschätzung dazu, den Schmerz ihrer Patient/inn/en zu vergleichen, Patient/inn/en mit gleichen Erkrankungen oder Operationen werden in ihrer Schmerzintensität verglichen. Dadurch kommt es zu Fehleinschätzungen, da die Gefühlsebene, die Emotionen, die bisherigen Schmerzerfahrungen, das Ausmaß der Verletzungen und Operationstechniken nicht berücksichtigt werden (vgl. Carr/Mann, 2010, S. 65). -
Schmerzwahrnehmung und Kultur
Schmerzwahrnehmungen sind individuell und hängen von den bisherigen Schmerzerfahrungen ab. Neben den Vorerfahrungen spielt die Erziehung eine große Rolle im Empfinden eines Schmerzes. Die Erziehung ist kulturell geprägt. Neben den traditionellen Unterschieden zwischen den Geschlechtern, Schmerzen zu äußern, gibt es noch viele andere unterschiedliche kulturelle Normen (vgl. Carr/Mann, 2010, S. 107).
Die christliche Glaubenslehre betrachtet Schmerz als Strafe Gottes und beeinflußt somit die Schmerzäußerung. Die Kirche bezeichnete im Mittelalter den Schmerz als eine Folge der Sünde und verweigerte jegliche Schmerzlinderung.
In der islamischen Kultur wird Schmerz als eine Prüfung angesehen, die mit Geduld und Ausdauer bestanden werden kann.
Im Buddhismus gehört der Schmerz zum Leben dazu, dieser kann durch Meditation gelindert werden.Die Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung hat in allen Kulturen eine lange Tradition und hat sich im Laufe der Jahrhunderte durch die neuen Erkenntnisse gewandelt. Kulturell geprägt ist die Schmerzäußerung, vor allem im Hinblick auf die Sprache. Das Wort "Schmerz" wird im Deutschen nicht nur für körperliche Beschwerden verwendet, sondern drückt auch seelische Schmerzzustände aus (z.B. Herzschmerz bei Liebeskummer oder Heimweh).
Das Wort Schmerz hat in vielen Sprachen somit unterschiedliche Bedeutungen und ist abhängig von der jeweiligen kulturellen Betrachtungsweise des Schmerzes.
Um die Qualität des Schmerzes (z.B. stechend, ziehend, brennend) auszudrücken, gibt es in den Kulturen ebenfalls große Unterschiede. Um den Schmerz zu beschreiben, gibt es in den indoeuropäischen Kulturen mehrere Tausend Wörter, während es im Arabischen oder chinesischen nur ganz wenige Ausdruckformen dafür gibt (vgl. Müller-Busch, 2011, S. 166ff). Daher ist das Phänomen Schmerz sprachlich nur schwer definierbar, da eine Vielzahl der Schmerzbegriffe zusätzlich Emotionen beinhalten.Schmerzverhalten und Gestik sind ebenfalls kulturell unterschiedlich. Schmerz aufgrund von Mimik und Gestik einzuschätzen, ohne die kulturellen Aspekte der Körpersprache mit zu berücksichtigen, führen zur Fehleinschätzung der Schmerzintensität und dadurch zu unzureichender Behandlung. Schmerzmessinstrumente in verschiedenen Sprachen können meist helfen, die Schmerzintensität zu erheben und entsprechend den stationsinternen Standards zu behandeln.
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Schmerzwahrnehmung und Schmerzmessung
Da jeder Schmerz individuell und einzigartig empfunden wird, kann mittels Schmerzmessung (mit Hilfe von Schmerzskalen) nur die subjektive Empfindung des Schmerzes der Patient/inn/en erhoben werden. Der Wert gibt Auskunft, wie die Patient/inn/en ihren Schmerz im Moment der Erhebung empfinden, er gibt jedoch keine Auskunft über die wahre Dimension des Schmerzes. Ist eine genauere Befragung nicht möglich, ist dem Wert, den die Patient/inn/en angeben, zu glauben und entsprechend (im Idealfall nach stationsinternen Standards bzw. Algorhythmen) vorzugehen. Dabei kommen neben medikamentöse Maßnahmen (nach ärztlicher Anordnung) die nicht medikamentösen schmerzlindernden Maßnahmen zur Anwendung.
Pflegepersonen haben aufgrund der Komplexität der Schmerzwahrnehmung kein Recht, den von Patient/inn/en angegeben Wert der Schmerzstärke in Frage zu stellen, auch wenn die vegetativen Zeichen wie Tachykardie oder Hyperventilation fehlen. Jedoch ist bei der Erhebung des Schmerzwertes ein genaueres Nachfragen erforderlich, um ein effizientes Schmerzmanagement einleiten zu können. Wird der Schmerz z.B. durch Angst verstärkt und äußert sich dies im angegeben Wert der Schmerzintensität, so ist ein Schmerzmittel hier womöglich nicht hilfreich bzw. ausreichend, um den Schmerz zu lindern. Vielmehr wäre eine Angstminderung (z.B. durch Gespräche oder Aufklärung) die bessere Maßnahme zur Schmerzlinderung bei gleichzeitiger Gabe von Schmerzmedikamenten (jeweils nach ärztlicher Anordnung).
Nichtmedikamentöse schmerzlindernde Maßnahmen sind im Schmerzmanagement als komplementäre (also ergänzende) Maßnahme, nicht jedoch als alternative (also als Ersatz) Maßnahme zu medikamentösen Maßnahmen anzuwenden.
Die Schmerzeinschätzung mittels Schmerzmessinstrumenten ist ein zentraler Bestandteil des Anamnesegespräches. Die genaue Schmerzanamnese ist Grundlage für weitere pflegerische Handlungen. Der Einsatz von Schmerzmessinstrumenten dient neben der Erfassung der Schmerzintensität zur Früherkennung von Schmerzzuständen, zum Verlauf sowie zum Nachweis der Wirksamkeit der schmerzlindernden Maßnahmen (sowohl medikamentös als auch nicht medikamentös). Das Pflegeteam wählt bei der Schmerzanamnese das für die Patient/inn/en geeignete Schmerzmessinstrument. Dieses wird dann während des gesamten Aufenthaltes der Patient/inn/en angewendet und nicht abgeändert. Es ist nicht sinnvoll, mehrere Schmerzmessinstrumente für eine/n Patient/in/en anzuwenden (vgl. Besendorfer, 2009, S. 56f).
Die Vielzahl der Faktoren, die den von Patient/inn/en angegebenen Wert des Schmerzes mit beeinflussen, können mit den Schmerzmessinstrumenten nicht erfasst werden. Eine genaue weitere Anamnese ist erforderlich, um die verborgenen Dimensionen des Schmerzes sichtbar werden zu lassen. Da dies oft in der Praxis nicht möglich ist, ist dem von den Patient/inn/en angegebenen Wert der empfundenen Schmerzintensität zu glauben und entsprechend den stationsinternen Standards vorzugehen. Keinesfalls sind die von den Patient/inn/en angegebenen Schmerzstärken in Frage zu stellen und schmerzlindernde Maßnahmen dadurch zu verweigern. Die Patient/inn/en leiden zu lassen, verstößt gegen die Patientenrechte und ist ethisch nicht vertretbar.
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Zusammenfassung
Der Schmerz vereint alle Menschen, kein Mensch kann ohne Schmerzempfindung überleben, da Schmerzen in gewisser Weise vor Gefahren und weiteren Schädigungen warnen. Die Schmerzwahrnehmung ist jedoch aufgrund der Vielzahl an zusätzlichen Faktoren, die bei Entstehen von Schmerzen eine Rolle spielen, individuell und einzigartig. Kein Schmerz kann verglichen werden, kein Schmerz gleicht dem anderen, da das persönliche Erleben, die Gefühle, die Sinnesempfindungen bei jedem Menschen unterschiedlich sind. Die gemachten Schmerzerfahrungen sind individuell, sie hängen von der Erziehung, der Kultur, der Häufigkeit, der Grunderkrankung, des sozialen Umfeldes sowie psychischen Faktoren ab.
Daher ist die Schmerzerfassung immer subjektiv und kann nur vom schmerzgeplagten Menschen selbst in seinen eigenen Worten beschrieben werden.
Schmerzmessinstrumente können nur eine erste Aussage über die Intensität des Schmerzes geben, den wahren Schmerz und das gesamte Ausmaß der Schmerzdimension sowie die Faktoren, die sich dahinter verbergen, können mit diesen Instrumenten nicht erfasst werden.Pflegende können in dieser Komplexität die zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen, um die Schmerzintensität sichtbar zu machen und effiziente Therapien einzuleiten. Um die ganze Wahrheit des Schmerzes zu sehen und effizient zu behandeln, sind eine genaue Anamnese und die Zusammenarbeit mit den Patient/inn/en und deren Angehörigen, mit den Ärzt/inn/en, aber auch mit anderen Berufsgruppen (z.B. Psycholog/inn/en, Physiotherapeut/inn/en) erforderlich.
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Literatur
Besendorfer, A. (2009): Interdisziplinäres Schmerzmanagement. Praxisleitfaden zum Expertenstandard "Schmerzmanagement in der Pflege". Verlag W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart.
Breton, D. (2003): Schmerz. Verlag Diaphanes. Zürich-Berlin.
Carr, E.; Mann, E. (2010): Schmerz und Schmerzmanagement. Praxishandbuch für Pflegeberufe. 2. vollst. überarb. Auflage. Verlag Hans Huber, Bern.
Deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) (Hrsg.) (2008): S3- Leitlinie Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen. Deutscher Ärzte-Verlag GmbH, Köln.
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) (Hrsg.) (2011): Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen. 1. Aktualisierung 2011. Schriftenreihe des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege, Osnabrück.
Müller-Busch, H.C. (2011): Kulturgeschichtliche Bedeutung des Schmerzes. S. 165-182. In: Kröner-Herwig, B.; Klinger, R. et al. (Hrsg.) (2011): Schmerzpsychotherapie. 7. Auflage. Springer Verlag GmbH, Berlin Heidelberg.
Nichols, C. (2007): Den Schrei malen. Zwischen Ästhetik und Anästhetik in der zeitgenössischen Kunst. S. 217-226. In: Blume, E; Hürlimann, A. et al. (Hrsg.) (2007): Schmerz. Kunst und Wissenschaft. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Hamburg.
Solhdju, K. (2007): Physiologie der Schmerzen. Zur experimentellen Konstruktion einer Empfindung um 1900. S. 177-184. In: Blume, E; Hürlimann, A. et al. (Hrsg.) (2007): Schmerz. Kunst und Wissenschaft. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Hamburg.