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Der Pflegebedarf steigt.
24 Frauen und ein Mann absolvierten in Osttirol die Ausbildung zum Pflegehelfer. Der Bedarf ist seit 2002 stark gestiegen.
Der Trend in Osttirol spricht für die Pflegebranche und die steigende Zahl der Pflegebedürftigen zieht auch einen großen Bedarf an Fachkräften nach sich. Seit dem Jahr 2002 ist die Zahl der Personen, laut Heimleiter vom Wohn- und Pflegeheim Lienz Franz Webhofer, im Pflegebereich fast ums Doppelte gestiegen. Waren 2002 insgesamt 111 Personen im Pflegebereich beschäftigt, so sind es jetzt 212 Personen. "Der Pflegebereich und vor allem die Altenpflege nehmen in Osttirol sehr stark zu und es braucht weitere Pflegekräfte", bestätigt Webhofer.
Erfolgreiche Pflegehelfer
Bereits zum vierten Mal ging an der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege in Lienz der Pflegehilfelehrgang über die Bühne. "Der Pflegehilfelehrgang wurde im Teilzeitmodell durchgeführt und dauerte 20 Monate", sagt Schuldirektorin Manuela Girstmair bei der feierlichen Zeugnisverleihung.
Insgesamt 800 theoretische und 800 praktische Unterrichtsstunden standen für die 25 Absolventen auf dem Stundenplan. Und auch die Aussichten am Arbeitsmarkt stehen für die neuen Pflegehelfer sehr gut. "Jeder der die Ausbildung absolviert, wird sehr viel Berufsmöglichkeiten vorfinden", sagt Webhofer. Denn als künftige Arbeitsstätten kommen die Osttiroler Wohn- und Pflegeheime in Lienz, Matrei und Sillian ebenso wie die Gesundheits- und Sozialsprengel, die es flächendeckend in ganz Osttirol gibt, infrage.
"Und hoffentlich bald auch im neuen Wohn- und Pflegeheim in Debant. Wir warten schon hart darauf, bis der Startschuss für den Bau erfolgt", sagt Franz Webhofer, der jetzt schon auf der Suche nach Pflegekräften ist.
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