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Lebenshilfe zu Pflegegeld-Einstufung: Ärzte-Gutachten greift zu kurzWeber für ganzheitliche Einschätzung und einheitliches Begutachtungsverfahren Wien (OTS) - Gegen ein rein medizinisches Gutachten spricht sich die Lebenshilfe Österreich zur aktuellen Diskussion über die Neuregelung der Pflegegeld-Einstufung aus. "Wir treten für eine ganzheitliche Begutachtung ein, bei der auch Nicht-MedizinerInnen zu Wort kommen", stellt Lebenshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Germain Weber klar und argumentiert: "Gerade bei Menschen mit intellektueller Behinderung geht es um viel mehr als um Gesundheitsprobleme. Es geht um die Beeinträchtigungen bei alltäglichen Tätigkeiten, um die soziale Teilhabe und den dafür notwendigen Unterstützungsbedarf. Um hier zu einer qualitätsvollen Einschätzung zu kommen, braucht es eine ganzheitliche Begutachtung". Dies soll durch ein Verfahren sichergestellt werden, das zusätzlich zu den medizinischen Standpunkten auch soziale Aspekte erfasst und begutachtet. Für die Begutachtung fordert die Lebenshilfe Österreich Instrumente der Qualitätssicherung und ein Vier-Augen-Prinzip. Darüber hinaus plädiert die Lebenshilfe Österreich für ein einheitliches Begutachtungsverfahren für alle Leistungsträger. OTS0105 2010-02-16/11:05 161105 Feb 10 Rückfragehinweis: Mag. (FH) Eva Schrammel, Lebenshilfe Österreich, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Tel. 01 812 26 42 79, Mobil 0664/88431996
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