Geht nicht, gibt’s nicht

Silvia Neumann-Ponesch im Interview

Interview von pflegenetz

Liebe Frau Neumann-Ponesch, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für das Interview nehmen. Sie haben in Ihrem Berufsleben viele Rollen eingenommen. Praxis, Management und Lehre waren leitend, von einem großen Krankenanstaltenträger bis hin zu einem Privatkrankenhaus. Ein spannender Bogen einer interessanten Pionierin in der Pflege, wir wollen mehr wissen!

Am 16. Mai 2017 findet zum 4.ten Mal der Kongress für Integrierte Versorgung unter dem Motto „Aufbruch zu bekannten Wegen“ statt. Was dürfen wir uns unter dem Thema und dem Motto im Besonderen vorstellen?

Jede neue Gesundheitsreform Österreichs betonte nochmals verstärkt die Wichtigkeit des Ausbaus von Integrierter Versorgung. Vor 10 Jahren hat die FH OÖ den ersten Kongress Integrierte Versorgung veranstaltet. Das Thema war und ist prädestiniert im Zusammenhang mit unseren Prozessausbildungen. […]

Von der Machtlosigkeit zum Präventionsmanagement: Eine Metamorphose

VON CHRISTIAN COHEN-BRICHTA UND MANFRED KONLECHNER

Eine Vielzahl unterschiedlicher Erkenntnisse im Bereich der Prävention bringt die Notwendigkeit zu Tage, jene Ansätze zu eruieren, die für den jeweiligen Arbeitsbereich Gültigkeit haben. Es gilt Kriterien im eigenen Umfeld zu definieren und diese stetig zu evaluieren, um sie in den Arbeitsalltag integrieren zu können. Welche Faktoren sollten nun im Präventionsmanagement  beim Phänomen Aggression und Gewalt Beachtung finden? […]

Fürsorge

Parteinahme für einen unpopulären Begriff

VON ESTHER MATOLYCZ

Psychotherapie, Beratung und andere Angebote aus dem professionell-helfenden Umfeld sind wichtig und richtig. Andererseits kann man (etwa mit Angelika Grubner) die Angelegenheit auch kritisch sehen. Dies nicht nur insofern die psychotherapeutische Rhetorik einen Siegeszug des Eindringens in ganz alltägliches Sprechen und Denken für sich beanspruchen kann (vgl. zum „Verlust von Selbstverständlichkeiten“ etwa Reichel 2005, S.27ff), sondern auch, weil hinter vielen, zeitgeistigen Ideen der professionellen Hilfe etwas in Vergessenheit zu geraten droht, dass auch Gegenstand der Pflege ist: die Fürsorge […]

Pflege für Pflegende – Empathie in der Care-Arbeit

VON ANDREAS KOCKS UND KAROLINE KASCHULL

Ohne Empathie ist Gesundheitsversorgung nur schwer vorstellbar. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für den Pflegeberuf, der geprägt ist von emotionalen Erfahrungen wie Glück, Leid oder Hoffnung. Diese zeigen sich sowohl in der Interaktion mit Patientinnen und Patienten, Angehörigen oder Kolleginnen und Kollegen als auch bei einem selbst. Im Rahmen des Forschungsprojekts empCARE sollen Pflegende durch Trainings und Coachings in reflektierter Empathie geschult werden, um psychischen Belastungen vorzubeugen […]

Nachhaltige Implementierung von Kinaesthetics im AKH Wien

VON URSULA SOMMER

Kinaesthetics ist auf 14 Stationen im AKH Wien Themenschwerpunkt, seit 2011 ist es in den Zielen der Direktion des Pflegedienstes verankert. Seither fanden umfangreiche Schulungsmaßnahmen statt. Die nachhaltige Implementierung in der Praxis wird vor allem durch die Peer-Tutorinnen und Peer-Tutoren gewährleistet, die als Teil des Teams im pflegerischen Alltag die Umsetzung unterstützen. Sie sind Teil des Kinaesthetics Expertinnen- und Expertennetzwerkes und tauschen sich dreimal im Jahr mit einer Kinaesthetics Trainerin aus […]

Pflegehelferinnen und Pflegehelfer des Schweizerischen Roten Kreuzes (PH SRK) in der Gesundheitsversorgung der Schweiz

VON MADELEINE BERNET

„Ein Pflegealltag ohne PH SRK ist kaum vorstellbar.“ Diese Aussage einer Pflegedienstleiterin eines Schweizer Alters- und Pflegeheims spiegelt die momentane Situation im schweizerischen Langzeitbereich wieder. Der vorliegende Artikel soll einen Einblick geben, wie PH SRK in der Gesundheitsversorgung der Schweiz eingebettet sind […]

Die Paradoxien in der Pflegebedarfserhebung für die Pflegegeldeinstufung

VON MARTINA KUTTIG

Die Pflegebedarfserhebung ist seit dem Jahr 1997 dem gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege vorbehalten. Nach wie vor wird sie im Rahmen der Pflegegeldeinstufung mehrheitlich durch ärztliche Sachverständige durchgeführt. Nach zwanzig Jahren eigenverantwortlicher Pflegebedarfserhebung und zehn Jahren Pflegeausbildung auf tertiärer Ebene ist es an der Zeit, die Diskrepanz zwischen Legislative und Exekutive aufzulösen […]

Die Fachentwicklung Pflege im Universitätsklinikum Salzburg

VON ANDRE EWERS

Die Abteilung Fachentwicklung Pflege im Universitätsklinikum Salzburg koordiniert seit dem 01.01.2016 die wissenschaftlichen Aktivitäten der Profession Pflege im Universitätsklinikum Salzburg. Sie ist Ansprechpartnerin für die sich aus der Pflegepraxis ergebenden, fachbezogenen Fragen zur pflegerischen Versorgung der Patientinnen und Patienten […]

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