Beratung durch Apothekerin und Apotheker!

Wien (OTS) – Brennende und juckende Augen, rinnende Nase, häufiger Niesreiz, Schnupfen und Atembeschwerden: Der Pollenflug hat einsetzt und wird bis in den Herbst andauern. Damit hat für viele Menschen eine beschwerdevolle Zeit begonnen. „Erste Hilfe gegen allergische Reaktionen ist in den Apotheken erhältlich – hier gibt es eine Reihe von Präparaten, die die unangenehmen Allergiesymptome lindern können“, erklärt Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Speziell beim Thema Allergien komme der fachlichen Beratung durch eine Apothekerin bzw. einen Apotheker mit akademischer Ausbildung eine immense Wichtigkeit zu, fährt Podroschko fort. „Im Gegensatz zu ausländischen Versandapotheken, die mit billigen Preisen werben, oft jedoch keine ausreichende Beratungsleistung bieten, hat man es in der öffentlichen Apotheke mit den am besten ausgebildeten Experten für Arzneimittel zu tun. Der Kompetenzbereich der Apothekerinnen und Apotheker sind die Medikamente, ihre Zusammensetzung, Wirkungsweise, ihre Herstellung, Lagerung und Zubereitung und vor allem die richtige Anwendung. Im persönlichen Gespräch lassen sich alle weiteren Schritte abklären, gegebenenfalls wird man zum Arzt geschickt.“

Persönliches Beratungsgespräch im Sinne der eigenen Gesundheit

Die Apothekerinnen und Apotheker haben den notwendigen Überblick über die individuell einsetzbaren Arzneimittel. Sie wissen, wie und wann ein Medikament richtig eingenommen wird und wie hoch es zu dosieren ist. Sie beraten ihre Kunden über gefährliche Neben- und Wechselwirkungen. „Das alles kann eine Versandapotheke nicht bieten. Betroffene Personen sollten sich daher unbedingt vertrauensvoll an ihre Apothekerin oder ihren Apotheker wenden“, rät Podroschko.

Allergien im Vormarsch

Allergien sind heute weit verbreitet. Jede vierte Person in Österreich leidet darunter, Tendenz steigend. Eine Allergie ist eine Fehlfunktion in Form einer Überreaktion des Immunsystems. Dieses hat die Aufgabe, den Körper vor fremden Substanzen zu schützen. Bei einer Allergie reagiert unsere körpereigne Abwehr aber auf Stoffe, die für den Körper normalerweise harmlos sind – wie zum Beispiel Blüten- und Gräserpollen, Tierhaare, Pilzsporen oder Milcheiweiß. Bei allergischen Reaktionen wird vor allem Histamin freigesetzt, das für die bekannten und typischen Reaktionen verantwortlich ist.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

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