Wien (OTS) – Auf Einladung der Frau Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Mag. Beate Hartinger-Klein, findet heute im Studio 44 das Forum „PFLEGE.fit für die Zukunft“ statt. Ziel der Veranstaltung ist es, in einem breiten Rahmen unter Beiziehung sämtlicher Stakeholder die Herausforderungen im Bereich der Pflege und mögliche Lösungen im Rahmen des Masterplan Pflege zu diskutieren. Neben Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung werden insbesondere auch pflegende Angehörige sowie im Pflegebereich tätige Personen zu Wort kommen und dadurch wichtige Inputs zur Weiterentwicklung des Pflegevorsorgesystems beitragen. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir heute diesen Dialog starten, dass wir ein derart breit gefächertes Expertinnen- und Expertenfeld miteinbeziehen können. Diese Vielfalt spiegelt sich in der heutigen Veranstaltung wider.“

Am Vormittag fand bereits eine politische Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aller im Nationalrat vertretenen Parteien, der Länder sowie der Kammern statt. Sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten im Vorfeld die Wichtigkeit, sich diesem Thema anzunehmen. Hier gilt es, den Menschen Sicherheit zu geben und die Versorgung vor Ort und langfristige Finanzierung der Pflege sicherzustellen.

Ein besonderer Schwerpunkt sei dabei vor allem auch auf die Pflege zuhause und damit insbesondere auch die pflegenden Angehörigen zu legen, so der Tenor. Rund 950.000 Angehörige und davon großteils Frauen sind innerhalb der Familie an der Pflege beteiligt und sind eine tragende Stütze des Pflegevorsorgesystems. Um ebendiese nachhaltige Finanzierung sowie Unterstützung sämtlicher Beteiligter sicherzustellen, wurde von der Bundesregierung im Dezember 2018 der Masterplan Pflege beschlossen. Dieser behandelt die Bereiche Steuerung/Organisation, Pflegende Angehörige, Pflegepersonal, Digitalisierung und Finanzielles.

Der Nachmittag der Veranstaltung steht im Zeichen der Praxis, wenn die Rolle der Digitalisierung und technischen Innovationen diskutiert sowie ihre Chancen und Grenzen aufgezeigt werden, und in einen Dialog mit pflegenden Angehörigen und Studierenden der Krankenpflegeberufe getreten wird.

„Ihnen allen kommt bei der Umsetzung des Masterplans Pflege sowie bei der Ausgestaltung der Pflege der Zukunft eine besondere Bedeutung zu, weswegen mir diese Veranstaltung für die gezielte Einbindung sämtlicher Stakeholder sowie als Plattform für eine breite Diskussion so wichtig ist. Denn eines ist klar: Das Thema Pflege ist, wie auch die Lebenssituationen der Betroffenen, vielfältig und bedarf vieler Blicke und Expertisen auf die Materie“, betonte die Ministerin. (Schluss)

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