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Im Rahmen einer internen Fortbildung zum Thema Demenz wurden wir mit folgender Aufgabe konfrontiert: Schreiben Sie Ihre 3 schönsten Erlebnisse der letzten 5 Jahre auf je einen Zettel. Die Vortragende ging durch die Reihen und hat zwei dieser drei Zettel eingesammelt. „Sehen Sie, das ist Demenz. Sie verlieren Ihre Erinnerungen und können nicht entscheiden wann, welche und wie viel Sie davon verlieren. Sie sind weg. Unwiderruflich!“ Das ließe sich natürlich auch auf Personen die einem wichtig sind umlegen usw. Bis zu diesem Zeitpunkt war Demenz für mich beinahe etwas Abstraktes. Natürlich war mir durch den Umgang mit Patientinnen und Patienten und Bewohnerinnen und Bewohnern klar was es für Auswirkungen hat – wohl aber zumeist in einem schon sehr fortgeschrittenen Stadium der Betreuung in dem der Anteil an pflegerischer Versorgung deutlich im Vordergrund stand. Durch dieses Beispiel war mir der persönliche Verlust den diese Menschen erleiden, plötzlich so deutlich, wie nie zuvor. Ich glaube, dass man durchaus sagen kann, dass unser Leben wie ein Puzzle ist, welches kontinuierlich aus unseren Erfahrungen und Erinnerungen aufgebaut wird.

Wenn diese Puzzleteile immer schneller und häufiger verloren gehen, ist man unvollständig und verliert damit den Zusammenhang zu seinem bisherigen Leben. Neben den persönlichen Erfahrungen, die ich aus dieser Fortbildung mitnehmen konnte, sind die dabei mitgelieferten Daten und Fakten eindrucksvoll. In den meisten Berechnungen wird von zumindest einer Verdoppelung der Neuerkrankungen bis ins Jahr 2050 in Europa gesprochen bzw. auch mehr als einer Verdoppelung der Demenzerkrankungen aller möglichen Genesen. Siehe Tabellen aus dem Demenzbericht 2014:

Demenz ist nicht heilbar. Bei einigen Demenzformen gibt es keine Evidenz, die belegt, dass Antidementiva eine Wirkung haben; Symptombehandlungen mit Psychopharmaka oder Neuroleptika bergen das Risiko einer hohen Anzahl von Nebenwirkungen in sich. Bleibt vorrangig Betreuung und Pflege und deren Abstimmung auf die speziellen und sehr individuellen Bedürfnisse der Betroffenen. Unterstützung sollte auf alle Beteiligten abgestimmt sein. Pflegende, Angehörige und Betroffene gleichermaßen. Ein Aspekt, der mir persönlich und auch unserem Unternehmen sehr wichtig ist und den wir, bei allem was wir tun und tun wollen, in den Vordergrund stellen, ist die Würde der zu Betreuenden zu erhalten.

In vielen Artikeln und Berichten wird die körperliche und auch psychische Belastung thematisiert. Angehörige aber auch professionelle Betreuende stoßen mitunter an ihre Grenzen. Das Durchlaufen der verschiedenen Stadien der Demenz und der damit verbundene Verlust von kognitiven Fähigkeiten bis hin zum Verlust des Körperbewusstseins birgt für Betroffene und Betreuende auch enormen emotionalen Druck.

Im Zusammenhang mit Altenbetreuung wird natürlich auch von Umstrukturierung im Pflegebereich sowie von zunehmendem Bedarf an Pflegekräften gesprochen. Schätzungen des ÖGKV gehen von fehlenden 30.000 Pflegekräften im Jahre 2030 aus. Ein Aspekt, der zu einem weiterem für ARJO wichtigen Thema überleitet. ARJO sieht in der Unterstützung für das betreuende Personal eine vorrangige Wichtigkeit, um zum einen mehr Zeit für die persönliche Betreuung zu schaffen und zum anderen mit den eigenen körperlichen Ressourcen so schonend wie möglich umgehen zu können.

Im Rahmen des pflegekongress18 wollen wir mit einem Seminar auf diese Herausforderungen und die oben angesprochenen Punkte eingehen (Donnerstag 29.11. von 11.30h – 12.30h im Austria Center Vienna Raum M2). Geplant ist ein Vortrag zu den Entwicklungen in der Demenzpflege von DGKS Gabriela Hackl, Leiterin Pflege, Pflegedienstleitung NÖ Ost, und ein Vortrag von Fr. Mag (FH) Martina Haslhofer von den ROTEN NASEN/Clowndoctors, die seit Jahren auch im Bereich Geriatriebetreuung tätig sind. Wir werden an unserem Ausstellungsstand (Austria Center Vienna Stand Z3) auch unser neuestes Produkt, welches im Rahmen der Demenzbetreuung eingesetzt werden kann, vorführen.

Der WELLNESS NORDIC RELAX CHAIR kann mittels voreingestellter Schaukelprogramme durch eine sanfte, ruhige Bewegung und beruhigende Musik im Zusammenspiel mit fühlbarer Stimulation zu einer körperlichen und psychischen Entspannung, Beruhigung und Erholung führen. Jede Einstellung lässt sich problemlos per Knopfdruck anpassen. Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns.

Tipp

Fachsymposium der Arjo Austria GmbH am pflegekongress18

Donnerstag 29.11. von 11.30h – 12.30h im Austria Center Vienna, Raum M2