Fachkräftemangel in der Plege?

EQUI – Grademix und Diversität im Gleichgewicht

VON IRIS LIPP, SABINE HAHN.

Im Rahmen einer Studie über den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen untersucht das Teilprojekt «EQUI – Grademix und Diversität im stabilen Gleichgewicht», ob Flüchtlinge, die über eine Pflegefachausbildung im Herkunftsland verfügen, in den Arbeitsmarkt des schweizerischen Gesundheitswesens integriert werden können. Das Teilprojekt wird in der stationären und ambulanten Langzeitpflege in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz durchgeführt. Nun liegen erste Ergebnisse vor. […]

Pflege am Limit

MSEX

Auswirkungen von Multipler Sklerose auf die Sexualität Betroffener

VON LENA WENHODA.

Die Erkrankung Multiple Sklerose (MS) kann einen Einfluss auf alle Lebensbereiche Betroffener nach sich ziehen. Auch im Sexualleben kommt es bei dieser Erkrankung häufig zu Problemen. Seit dem Auftreten der Erstsymptome der MS konnte bei Betroffenen und deren PartnerInnen eine starke Zunahme von Sexualfunktionsstörungen festgestellt werden. Dennoch bleibt dieses Themengebiet tabubesetzt und erfährt demnach häufige Ignoranz. […]

Inhalt und Struktur, oder:

Wie man (sich) weg-dokumentiert

VON ESTHER MATOLYCZ.

Das folgende Thema ist schwierig zu verhandeln. Einerseits, weil wohl niemand ernsthaft gegen die genaue Niederlegung von Abläufen und Prozessen (und darum geht es hier) sein kann; jedenfalls niemand, der/dem an der Einhaltung bestimmter Mindeststandards liegt. Andererseits, weil Überblick und Nachvollziehbarkeit nun einmal wichtig sind. Und schließlich, weil die Sache ziemlich in ist. Trotzdem soll hier der Versuch erfolgen,
eine mögliche Nebenwirkung des zeitgeistigen Zugangs zur Abbildung, Nachvollziehbarmachung und schließlich ihrer außenwirksamen Absegnung zu skizzieren. Dies stellt diesen Zugang nicht grundsätzlich in Frage, ist aber als Plädoyer dafür zu lesen, dass bei aller Bemühung um Aufzeichnung und Festlegung immer auch eine Lücke bleiben muss. Ist das nicht der Fall, hätte das möglicherweise unangenehme Folgen. […]

Pflege wird digital

– oder nicht?

VON ELSKE AMMENWERTH.

Viel wird über die Digitalisierung der Pflege geschrieben und diskutiert. Von Pflegerobotern, Tele-Pflege und technischen Assistenzsystemen ist die Rede. Und einiges klingt vielversprechend. Hilft die Digitalisierung wirklich, Pflege effizienter zu gestalten? Stellt Digitalisierung die Versorgung der Patientinnen und Patienten und Klientinnen und Klienten sicher, auch in Zeiten der Verknappung personeller und finanzieller Mittel? In diesem Artikel wollen wir einen kurzen Blick auf das Thema „Digitalisierung in der Pflege“ werfen. Wo stehen wir derzeit? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Pflege? […]

Steuern wir auf einen akuten Pflegepersonalmangel zu?

VON MARIANNE RAIGER.

Immer wieder ist in den Medien die Rede von einem sogenannten Ärztinnen- und Ärztemangel. Was aber ist mit dem Pflegepersonal? Speziell im Bereich der Pflege sind die Prognosen für die kommenden Jahre düster. Pensionierungswellen, zu wenige klar definierte Ausbildungsplätze, geburtenschwache Jahrgänge oder auch der neue Lifestyle der kommenden Generationen tragen maßgeblich zum künftigen Personalmangel in der
Gesundheits- und Krankenpflege bei. Was können wir tun?[…]

Umgang mit Angehörigen im psychiatrischen Alltag

VON EDITH SCHERER.

Angehörige sind im psychiatrischen Alltag täglich präsent. Und trotzdem stellt sich uns Fachpersonen immer wieder die Frage, welche Beziehung wir zu den Angehörigen pflegen. Ob sich Angehörige in der Psychiatrie willkommen fühlen oder nicht, hängt nicht selten von der gerade zuständigen Fachperson ab. Das hat oft damit zu tun, dass wir in der Institution keine verbindlichen Standards haben, wie wir mit den Angehörigen umgehen. Angehörige sind aber auch sehr wichtige Imageträgerinnen und -träger einer Institution und mitentscheidend, ob sich Patientinnen und Patienten auf eine Behandlung einlassen oder nicht. Das sind zwei wichtige Gründe, sich mit den Angehörigen in der stationären Psychiatrie etwas näher zu befassen. […]

Evidenzbasierte sichere Pflegeausstattung:

Auch in Österreich ein MUSS

VON CLAUDIA LEONI-SCHEIBER.

Die aktuelle Pflegepersonalausstattung in Spitälern und geriatrischen Langzeiteinrichtungen wird jenen, die in internationalen gesetzlichen Vorgaben und Empfehlungen festgeschrieben sind, gegenübergestellt. Der Zusammenhang zu den „Nurse Outcomes“ wie der beruflichen Zufriedenheit und dem Berufsausstieg wird dargelegt. […]

Kundinnen- und kundenorientierte Betreuungsmethode bei dementiell erkrankten Menschen

VON MICHAEL SCHWARZ.

Da die Demenzerkrankungen bei alten Menschen immer populärer werden und stetig im Steigen sind, wird ein hohes Maß an Kompetenz bei Behandlungs-, Pflege- und Betreuungsmethoden an die professionellen Pflegepersonen sowohl im Langzeit- und Akutbereich als auch in der mobilen Betreuung und Pflege gestellt. Um den dementiell erkrankten Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu geben, wäre es eine Möglichkeit, individuell angepasste Tagesstrukturen mit dem betroffenen Menschen zu erstellen. […]

Masterplan Pflege

–  mehr vom Alten oder neue Visionen?

VON HERBERT HERBST.

Im Dezember 2018 hat die Regierung den Masterplan Pflege in den Ministerrat eingebracht, der bis Ende dieses Jahres konzeptionell fertig sein soll. Das Jahr 2019 wurde zudem von der Regierung als das Jahr der Pflege ausgerufen. Unbestritten ist, dass ein Masterplan für die Pflege nicht nur begrüßenswert, sondern längst notwendig ist. Die darin aufgezählten Maßnahmen sind jedoch weitgehend so allgemein formuliert, dass jede
Menge Freiraum für Interpretation gegeben ist. […]

„Liebeszorn“

– der erste pflegenetz.krimi

GRISCHKA VOSS liest aus „Liebeszorn Nemetz & Neuhofer ermitteln“ am 24. Oktober 2019 im Theater Drachengasse.

Anmeldungen unter office@pflegenetz.at

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