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Benefit von Therapeutic Touch© bei Menschen im Wachkoma

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Die Zahl von Menschen mit dem Zustandsbild „Wachkoma“ und den damit auftretenden Begleiterscheinungen wie dem spastischen Syndrom steigt. Laut einer Inzidenzstudie aus dem Jahr 2016 gibt es in Österreich pro Jahr rund 150 Neu-erkrankte. Das spastische Syndrom führt zu einer Verschlechterung der Lebensqualität des betroffenen Menschen und zu einer Zunahme von Pflegeproblemen. Die medikamentöse Behandlung von Spastik ist von starken Nebenwirkungen gekennzeichnet und hat ihre Grenzen. Mit Bezug zu diesem Hintergrund wurde auf einer Wachkomastation in Österreich die Wirksamkeit von Therapeutic Touch© beim spastischen Syndrom beforscht.

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Beschreibung

Die Zahl von Menschen mit dem Zustandsbild „Wachkoma“ und den damit auftretenden Begleiterscheinungen wie dem spastischen Syndrom steigt. Laut einer Inzidenzstudie aus dem Jahr 2016 gibt es in Österreich pro Jahr rund 150 Neu-erkrankte. Das spastische Syndrom führt zu einer Verschlechterung der Lebensqualität des betroffenen Menschen und zu einer Zunahme von Pflegeproblemen. Die medikamentöse Behandlung von Spastik ist von starken Nebenwirkungen gekennzeichnet und hat ihre Grenzen. Mit Bezug zu diesem Hintergrund wurde auf einer Wachkomastation in Österreich die Wirksamkeit von Therapeutic Touch© beim spastischen Syndrom beforscht.
Die Zielsetzung der durchgeführten Single Case Study be-stand darin zu untersuchen, ob und inwiefern Therapeutic Touch© als komplementäre, nicht-medikamentöse und integrative Methode die Spastizität bei einem Menschen im Wachkoma beeinflusst. Methodisch wurde die Single Case Study mit einem Mixed-Method Design über einen zeitlichen Rahmen von 12 Wochen durchgeführt. Es wurden zwei individualisierte Therapeutic Touch© Interventionen mit der Integration eines Phyto-Aromaöls an zwei Tagen innerhalb einer Woche gemacht. Im Rahmen von Prä- und Postmessungen wurden Blutdruck, Puls und die Sauerstoffsättigung erfasst. Der Grad der Spastizität wurde an festgelegten Messzeit-punkten anhand der modifizierten Tardieu Skala von einem unabhängigen Physiotherapeuten eingeschätzt und zudem die Beweglichkeit der Gelenke mittels der Neutral-Null-Methode erhoben. Zusätzlich wurden qualitative Daten von der Mutter der betroffenen jungen Frau sowie vom interdisziplinären Team gesammelt.
Die Ergebnisse zeigten quantitativ eine Stabilisierung und Harmonisierung der Vitalfunktionen, einen deutlichen Rück-gang des Muskeltonus anhand der Tardieu Skala und eine Zunahme der Beweglichkeit der Gelenke anhand der Neutral-Null-Messung. Die Auswertung der qualitativen Daten, welche über die Fremdbeobachtung erhoben wurden, ergab eine Zunahme der Kommunikationsfähigkeit und der Vigilanz sowie eine Reduktion von Schmerzen. Diese Ergebnisse erlauben einen Rückschluss auf den Benefit von Therapeutic Touch© bei Menschen im Wachkoma. Weitere Forschung mit demselben Studiendesign könnte die Ergebnisse unter-mauern. Es sollten zudem randomisiert kontrollierte Studien durchgeführt werden, um explizit Empfehlungen für Menschen mit einem spastischen Syndrom im Wachkoma aus-sprechen zu können.

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