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Essenziell und doch unbeachtet – 24-Stunden-Betreuerinnen in Österreich

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Am Beginn der COVID-19-Pandemie wurden für sie spezielle Zugkorridore errichtet und Flüge gechartert, damit sie nach Österreich kommen können; Bonuszahlungen wurden ins Leben gerufen, damit diejenigen von ihnen, die bereits in Österreich waren, blieben. Die Rede ist von 24h-Betreuer*innen in Österreich.

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Beschreibung

Am Beginn der COVID-19-Pandemie wurden für sie spezielle Zugkorridore errichtet und Flüge gechartert, damit sie nach Österreich kommen können; Bonuszahlungen wurden ins Leben gerufen, damit diejenigen von ihnen, die bereits in Österreich waren, blieben. Die Rede ist von 24h-Betreuer*innen in Österreich.

Die Arbeit von 24h-Betreuer*innen ist ein wesentlicher Eckpfeiler des österreichischen Pflege- und Betreuungssystems, vor allem in ländlichen, weniger dicht besiedelten Gebieten. So essenziell ihre Arbeit in Österreich ist, so wenig beachtet sind ihre prekären Arbeitsbedingungen und ihre generelle Situation. Erste Befunde für Österreich zeigen, dass 24h-Be-treuer*innen während der COVID-19-Pandemie vor zahlreichen Hürden standen – sei es bei der Frage der Kostenübernahme von Corona-Tests, der Verfügbarkeit von persönlicher Schutzausrüstung, oder dem Zugang zu speziellen Corona-Unterstützungsleitungen, wie beispielsweise dem Härtefallfonds.

Dieser Vortrag beleuchtet die Situation von 24h-Betreuer*innen, fast ausschließlich Frauen und Migrantinnen aus anderen EU-Mitgliedstaaten, aus menschenrechtlicher Sicht und gibt einen tieferen Einblick in die Rechercheergebnisse von Amnesty International im Zusammenhang mit dem Recht auf gerechte und sichere Arbeitsbedingungen, dem Recht auf soziale Sicherheit und dem Recht auf Gesundheit im weiten Sinn sowie allfällige Empfehlungen für die Verbesserung der Situation von 24h-Betreuer*innen in Österreich.

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