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Interpersonelle Kompetenzen für Sicherheit im Pflegealltag

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Es ist Dienstag, 14 Uhr 30, Chirurgische Allgemeinstation B: Die Station ist mit 25 Patientinnen und Patienten voll belegt, zwei Akutaufnahmen sollen trotz dieser Tatsache noch auf der Station aufgenommen werden. Die drei diensthabenden Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger werden von zwei Studentinnen der Krankenpflege im Dienst unterstützt. Plötzlich kommt Hektik auf, eine Patientin hat trotz einer in der Patientenakte vermerkten Allergie ein bestimmtes Antibiotikum erhalten.

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Beschreibung

Es ist Dienstag, 14 Uhr 30, Chirurgische Allgemeinstation B: Die Station ist mit 25 Patientinnen und Patienten voll belegt, zwei Akutaufnahmen sollen trotz dieser Tatsache noch auf der Station aufgenommen werden. Die drei diensthabenden Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger werden von zwei Studentinnen der Krankenpflege im Dienst unterstützt. Plötzlich kommt Hektik auf, eine Patientin hat trotz einer in der Patientenakte vermerkten Allergie ein bestimmtes Antibiotikum erhalten. Das Notfallteam wird alarmiert, die Patientin kommt auf Grund einer starken allergischen Reaktion auf die Intensivstation. Eine der zwei Studentinnen wollte die diensthabende Krankenpflegerin, bevor sie das Antibiotikum verabreichte, noch auf die Allergie aufmerksam machen, wusste aber im hektischen Stationsalltag nicht, wie sie es zur Sprache bringen sollte und schwieg. Am Ende der Schicht hätte sich die Studentin eine Nachbesprechung gewünscht, weil sie die Gesamtsituation psychisch stark belastete. Die Nachbesprechung fand nicht statt, da solche Situationen laut Aussagen des Stationspersonal nun einmal zum Alltag im Krankenhaus dazu gehören.

Im Routinebetrieb Krankenhaus sind Pflegekräfte einer großen Flut an Informationen ausgesetzt, können von einer Minute auf die andere mit kritischen Situationen konfrontiert sein und sollten dabei immer den Überblick über den gesamten Alltagsbetrieb behalten. Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte, Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, alle haben Bedürfnisse und suchen nach Antworten, benötigen Unterstützung oder haben neue Auf-gaben. Erschwerend kommt aktuell zu einem immer wiederkehrenden Personalmangel und der Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen eine noch nie dagewesene Pandemie dazu, welche das gesamte Gesundheitswesen an seine Belastungsgrenzen bringt. Andere Hochrisikobranchen wie z.B. die Luftfahrt, lehren und trainieren ihre Teams seit Jahr-zehnten im Umgang mit sicherheitsrelevanten Alltags- bzw. Notfallsituationen und stärken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit interpersonellen Kompetenzen! Um Herausforderungen sicher meistern zu können, müssen diese erkannt, akzeptiert, angenommen und gelöst werden, immer mit dem Gedanken, jederzeit mit weiteren Herausforderungen in der Zukunft konfrontiert zu werden. Diese Herangehensweise stärkt die Selbsteinschätzung, schärft das Situationsbewusstsein, führt zu Assertiveness und verbessert die eigene Widerstandsfähigkeit – Herausforderungen können SICHER gemeistert werden!

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