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Opioid-induzierte Obstipation. Grünenthal GesmbH

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Die opioid-induzierte Obstipation (OIC) ist keine Befindlichkeitsstörung, sondern stellt ein ernstzunehmendes Problem dar. Die OIC ist naturgemäß schambesetzt und sollte aus diesem Grund gezielt von diplomiertem Pflegepersonal sowie ärztlichem Personal angesprochen werden.

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Beschreibung

Die opioid-induzierte Obstipation (OIC) ist keine Befindlichkeitsstörung, sondern stellt ein ernstzunehmendes Problem dar. Die OIC ist naturgemäß schambesetzt und sollte aus diesem Grund gezielt von diplomiertem Pflegepersonal sowie ärztlichem Personal angesprochen werden. Die OIC kann zur eigenständigen Therapiereduktion oder gar zum Absetzen einer im palliativen Setting so häufig erforderlichen Opioidtherapie führen. Im palliativen Setting hat man oft mit Polysymptomatologie der Patient*innen konfrontiert, was einerseits bedeutet, dass mehrere Symptome auftreten können und unerwünschte Wirkungen bzw. Probleme andererseits auch therapieinduziert sein können. Zahlreiche Medikamente (Psychopharmaka, Schmerzmittel etc.) beeinflussen die
Darmmotilität. Somit sollte eine sorgfältige Therapiewahl getroffen werden, um mit möglichst wenigen Medikamenten Symptomcluster behandeln zu können. Als Therapieempfehlung zur Behandlung der OIC findet man im Internet ein frei verfügbares (S3-Leitlinie Palliativmedizin) Stufenschema. Bei Versagen der Therapie mit Laxanzien und Prokinetika sollte eine zielgerichtete und kausale OIC-Therapie mit einem peripher wirkender μ-Opioidrezeptor-Antagonisten (PAMORA) erfolgen. Der Erhalt von Lebensqualität sollte angesichts von schweren und unheilbaren Erkrankungen oberstes Ziel sein.

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