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Sachlichkeit und Objektivität im Erkenntnisprozess

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Die englische Sprache kennt keinen Unterschied zwischen Sachlichkeit und Objektivität und übersetzt immer nur „objectivity“. Und auch im deutschsprachigen Raum stellen sich bei beiden Begriffe ähnliche Assoziationen ein – wer objektiv oder sachlich ist, sei nüchtern, unpersönlich, womöglich gefühlskalt.

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Beschreibung

Die englische Sprache kennt keinen Unterschied zwischen Sachlichkeit und Objektivität und übersetzt immer nur „objectivity“. Und auch im deutschsprachigen Raum stellen sich bei beiden Begriffe ähnliche Assoziationen ein – wer objektiv oder sachlich ist, sei nüchtern, unpersönlich, womöglich gefühlskalt. Bei näherem Hinsehen jedoch geht es nicht nur um unterschiedliche Einstellungen oder Haltungen, sondern auch um ganz andere Erkenntnisweisen. Die meisten Darstellungen wissenschaftlicher Methode zielen auf Objektivität und meinen Intersubjektivität. Hiernach geht es den Wissenschaften darum, Theorien zu formulieren, die auf all-gemeine Zustimmung stoßen. Objektiv gültig ist das, worauf sich die scientific community einigen kann. Hierzu bedarf es vor allem kritischer Distanz und Unparteilichkeit. Nicht alle Wissenschaften zielen jedoch auf theoretische Weltbeschreibungen. Oft geht es darum, das Wissen und das Können eng miteiander zu verschränken. Hierzu bedarf es nicht der Dis-tanz sondern einer feinfühligen, sachlichen Einstimmung in sozio-technische Zusammenhänge.

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