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Vom Ideal zur Wirklichkeit – und wieder zurück

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Eine Krankenhaus-Aufnahme stellt nicht nur für die Patient*innen eine belastende Situation dar, auch für ihre Angehörigen ist sie mit Sorgen und Ängsten verbunden.

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Beschreibung

Eine Krankenhaus-Aufnahme stellt nicht nur für die Patient*innen eine belastende Situation dar, auch für ihre Angehörigen ist sie mit Sorgen und Ängsten verbunden. Mangelnde Empathie, geringe fachliche und kommunikative Kompetenz der Pflegepersonen potenzieren die Belastungen der Patient*innen und sie reduzieren das Vertrauen in die Institution Krankenhaus. Besonders in herausfordernden Zeiten wie der gegenwärtigen Pandemie gilt es, anzuerkennen, dass das eine enorme Mehrbelastung für die Mitarbeiter*innen bedeutet. Durch herausfordernde Arbeitsbedingungen und Personalmangel wird dieser Mangel aber noch deutlicher erkennbar. Grund genug, die aktuelle Situation in Pflege- und Betreuungseinrichtungen genauer unter die Lupe zu nehmen.

  • Wie geht es den unmittelbar Betroffenen, aber auch den Angehörigen mit der Mehrfachbelastung?
  • Wie geht es Menschen, die abhängig sind von der fachlichen und menschlichen Kompetenz, dem Wohlwollen und der Empathie-Fähigkeit der betreuenden Pflegepersonen und behandelnden Ärzt*innen?
  • Welchen Stellenwert haben die Angehörigen als Mit-Betroffene und Bezugspersonen der Patient*innen, als Partner*innen in der Sorge um den Kranken? Wie können sie darauf vertrauen, dass ihre Liebsten in guten Händen sind?
  • Wer setzt sich für alte, verängstigte und dementiell veränderte Menschen ein, die keine Angehörigen haben, die ihre Interessen vertreten können?
  • Welche Bedeutung hat die Reflexionsfähigkeit der Betreuenden, die Bereitschaft Fehler einzugestehen und daraus zu lernen?

Als Pflegefachfrau verstehe ich, dass die täglichen Arbeitsanforderungen gerade in Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie für alle Beteiligten groß sind.
Ich neige aber auch zur Ansicht, dass während solchen Zeiten Unzulänglichkeiten und Missstände noch leichter übersehen und bestehende organisatorische Mängel sowie menschliche und fachliche Inkompetenzen weniger hinterfragt wer-den. Wir arbeiten mit Menschen in verletzlichen Lebenssituationen und müssen uns dieser Verantwortung bewusst sein, um nicht zusätzlich physisches oder psychisches Leid zu verursachen.

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