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Wissenstransfer in der Gesundheits- und Krankenpflege

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Pflegefachpersonen wollen sicher pflegen. Um diesem Anspruch zu genügen, müssen die Institutionen des Gesundheitswesens einen vollständigen Wissenstransfer gewährleisten. Dieser sollte das erlernte und das erfahrene Berufswissen, das Wissen der Berufsverbände sowie von Lehre und Forschung umfassen. Mit dem medizinischen Fortschritt wird der Wissenstransfer noch wichtiger. Er gewährleistet die Patient*innensicherheit und die Qualität der Pflege.

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Beschreibung

Pflegefachpersonen wollen sicher pflegen. Um diesem Anspruch zu genügen, müssen die Institutionen des Gesundheitswesens einen vollständigen Wissenstransfer gewährleisten. Dieser sollte das erlernte und das erfahrene Berufswissen, das Wissen der Berufsverbände sowie von Lehre und Forschung umfassen. Mit dem medizinischen Fortschritt wird der Wissenstransfer noch wichtiger. Er gewährleistet die Patient*innensicherheit und die Qualität der Pflege.

Die Frage, welches Wissen bereits wo und in welcher Form vorhanden ist und wie eine Fachperson auf dieses zugreifen kann, stellt das Gesundheitspersonal vor große Herausforderungen. Gegenstand dieses Beitrags sind Ausführungen zur pragmatischen und exemplarischen Umsetzung von Wis-sen im Pflegealltag.

Der Wissenstransfer funktioniert, wenn die Fachpersonen für das Wissen sensibilisiert sind und dieses akzeptieren. Voraussetzungen auf individueller Ebene sind zudem, dass der Pflegeberuf aus Interesse gewählt wurde sowie, dass regelmäßige Weiterbildungen absolviert werden. Auch die Sammlung praktischer Erfahrung und die Verinnerlichung wissenschaftlicher Erkenntnisse sind notwendig. Für den Wissenstransfer auf kollektiver Ebene müssen ebenfalls Voraussetzungen erfüllt sein.

Beispiele wie «Vermeiden Sie die Verabreichung von Reservemedikationen wie Sedativa, Antipsychotika oder Hypnotika bei einem Delir, ohne die zu Grunde liegenden Ursachen zuerst abzuklären, zu eliminieren oder zu behandeln», aus der Top-5-Liste der Akademischen Fachgesellschaft für Gerontologische Pflege zeigen, dass das theoretisch verfügbare Wissen in der Praxis nicht immer ankommt. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Einer der wichtigsten ist die fehlende Verbindlichkeit beim Wissenstransfer.

Der Wissenstransfer ist für die Gewährleistung der Patient*innensicherheit und die Qualität der Behandlung existenziell. Enormes Wissen ist vorhanden, wird laufend generiert und vom medizinischen Fortschritt auch verlangt. Ein strukturierter und verbindlicher Wissenstransfer in der Pflege fehlt je-doch weitgehend oder ist allenfalls fragmentiert vorhanden.

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