Innerhalb der professionellen Pflege sprechen wir viel über Kommunikation, Beziehung und Patient*innenzentrierung. Doch was passiert, wenn genau unsere Art zu kommunizieren für manche Menschen zur Hürde wird?
Dieser Beitrag widmet sich der sozialen Interaktion erwachsener Menschen im Autismus-Spektrum in der Gesundheitsversorgung. Ausgehend vom Konzept der Neurodivergenz wird beleuchtet, wie implizite soziale Normen, strukturelle Barrieren und Kommunikationsmuster im Versorgungssystem wirken – und warum insbesondere Maskierungsstrategien eine zentrale Rolle spielen.
Es wird aufgezeigt, wie Anpassungsdruck, Missverständnisse und Stigmatisierung zu einer unsichtbaren Mehrbelastung führen können – und was das für professionelle Pflege bedeutet. Im Zentrum steht dabei nicht die Frage nach der Anpassungsfähigkeit einzelner Personen, sondern die Reflexion systemischer Selbstverständlichkeiten.
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