Corona-Pandemie: Vorsorge-Koloskopien im Jahr 2020 um 40% zurückgegangen

Darmkrebs-Vorsorge durch regelmäßige Koloskopie kann Leben retten, wobei die Kosten für Menschen ab dem 50. Lebensjahr ja bekanntlich von den Krankenkassen übernommen werden. Allerdings wird dieses Angebot nur von ca. 10% der ÖsterreicherInnen ab 50 auch tatsächlich genützt. In Zeiten von Corona ist die Bereitschaft zur Darmkrebs-Vorsorge leider noch weiter gesunken.

„Wir müssen damit rechnen, dass die Anzahl der Vorsorge-Darmspiegelungen im Jahr 2020 um etwa 40% zurückgegangen ist – das ist eine aus unserer Sicht inakzeptable Entwicklung“, warnt Helga Thurnher, Präsidentin der „Selbsthilfe Darmkrebs“.

Bereits im Dezember des vergangenen Jahres startete die „Selbsthilfe Darmkrebs“ eine Infoscreen-Kampagne in den Stationen der Wiener Öffis. Unter dem Slogan „Corona ist heute. Darmkrebs kommt morgen.“ wird nun im Darmkrebs-Monat März 2021 ein weiterer Informationsschwerpunkt gesetzt.

Arztbesuche und Spitalsaufenthalte
ohne Corona-Risiko!

Aufgrund organisatorischer Vorkehrungen sowie Einhaltung strikter Hygienemaßnahmen sind Aufenthalte in Arztpraxen und Spitälern auch in Corona-Zeiten weitestgehend sicher. „Nehmen Sie daher Vorsorgeuntersuchungen wahr und kommen Sie auch während der Pandemie zu Ihren Behandlungen!“, ruft Prim. Univ.-Prof. Dr. Leopold Öhler (Leiter der 1. Medizinischen Abteilung für Onkologie am Barmherzige Schwestern Krankenaus Wien) die Bevölkerung auf.

Darmkrebs-Vorsorge-Hotline
der „Selbsthilfe Darmkrebs“

Über den gesamten Darmkrebs-Monat März 2021 bietet die „Selbsthilfe Darmkrebs“ auch wieder ihre KOSTENLOSE Darmkrebs-Vorsorge-Hotline an!

Helga Thurnher
Präsidentin der „Selbsthilfe Darmkrebs“
Jeden Montag – 9.00 bis 11.00 Uhr
0676/934 07 46

Dr. Friedrich A. Weiser
Experte für Endoskopien
Jeden Montag – 18.00 bis 21.00 Uhr
0664/307 85 85

Dr. Katayoun Tonninger-Bahadori
Expertin für Endoskopien
Jeden Freitag – 9.00 bis 11.00 Uhr
0664/313 63 48

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